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Bilder, aber die bleiben den Beteiligten und Zuschauern sowieso im Gedächtnis |
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Fair geht vor... |
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Trotz "Acker" gab es Hockey vom FeinstenDass unser Itzehoer "Kunst-Rasen" in diesem Frühjahr aufgrund der fast ewig anmutenden Trockenheit im Frühjahr 2007 keine Chance auf Erholung haben würde, war wohl den meisten älteren Hockeyspielern klar; dann aber auch noch als Ausweich"Gelände" dienen zu müssen - der Kunstrasen in Neumünster wird endlich verlegt - hatte schon Parallelen zu Einsätzen auf Truppenübungsplätzen. So mussten wir als THC Neumünster (mit Itzehoer Verstärkung) auf diesem eigentlich noch nicht bespielbaren Boden gleich zwei Spiele austragen, obwohl zwei "ständige Mitglieder des HOHEN RATES" (Stefan und ich) frühzeitig davon abgeraten hatten, es aber keine andere Möglichkeit gab. Das erste Spiel gegen Buchholz ging relativ unspektakulär mit 0:2 verloren - die Ansage unseres "Präsis" zur Begrüßung hatte allerdings Erfolg. Kein Spieler musste verletzt vom Platz getragen oder gar gleich begraben werden, obwohl die Bälle teilweise mehr als gefährlich wie im "wilden Westen" um die Ohren flogen... Im darauffolgenden Spiel am vergangenen Samstag gegen die kunstrasenerprobten Herren von Klipper Hamburg kam es dann aber noch dicker: Regen und begleitende Gewitter direkt über dem Spielfeld sorgten neben dem Platzzustand für noch größeren Unmut. Nachdem ich allein - Stefan war beim Stör-Lauf (als ob das ein Event im Vergleich zu einem Heimspiel wäre :-) und die Verstärkung aus Neumünster kam pünktlich, als ich die Regenpausen bereits genutzt hatte - fast zwei Stunden lang allein gekreidet hatte, musste ich meine Arbeit schon wenige Minuten nach Anpfiff buchstäblich den Bach runtergehen sehen... es war keine Linie mehr zu erkennen. Um so schöner, dass alle - ausnahmslos alle - die Entscheidungen des einzigen, zugleich fußkranken klipperaner Schiris in allen Situationen anerkannten oder sogar in einen gegnerischen Vorteil umwandelten. Aber wahnsinnig war der Schiri dennoch - mit Regenschirm (Metallspitze) bei Gewitter mitten auf dem Platz zu stehen und zu fragen, ob man nicht unterbrechen sollte - wir hatten ein Einsehen, denn es stand ja noch 0:0 und die Halbzeit war nicht weit entfernt. Nachdem wir uns dann auf eine Fortsetzung einigten und leider noch 3 Tore kassierten, waren hinterher trotzdem alle Sieger, denn sportliches Verhalten und vor allem Respekt anderen gegenüber hatte gewonnen. Ich als ehemaliger DDR-Jugend-National- und Potsdamer Regionalliga-Spieler kann ruhigen Gewissens behaupten, noch nie ein so faires Spiel gesehen, geschweige denn miterlebt zu haben - nicht zuletzt dank unseres Gegners!!! Vielen Dank an ALLE BETEILIGTEN für geniales Hockeyspiel trotz miesester Bedingungen und die Siegesfeier beim obligatorischen Bierchen hinterher (da schien übrigens wieder die Sonne) - mögen sich andere Mannschaften ein Beispiel nehmen... denn besonders die jüngeren "Kracks" konnten sich hier einiges vom eigentlichen Sinn des Hockeysports zu Eigen machen!!! Zum Schluß bleibt mir die Hoffnung, dass möglichst viele - auch "anders geartete Sportler" diesen Bericht lesen, insbesondere an die Jugend in ihrem Verein weitergeben und vor allem immer vorleben... als Itzehoer Spieler im Team des THC Neumünster
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