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Einführung in die Grundregeln des Hockeysport... |
Spielpläne Trainingszeiten |
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AllgemeinesHier werden lediglich Grundregeln für Laien und Anfänger "zusammengeschrieben". Ausnahmen wie z.B. abgewandelte Spielformen im Nachwuchsbereich oder konkrete Spielsituationen können aufgrund der Vielfältigkeit kaum berücksichtigt werden. Für weitergehende Informationen sollten Sie ggf. in der Schiedsrichterecke des Deutschen Hockey-Bundes recherchieren. Als körperloser Sport (ähnlich wie z.B. Basketball) sind Angriffe mit dem eigenen Körper oder Schläger gegen den Körper des Gegenspielers streng untersagt. Sämtliche Regeln und deren Auslegungen sollen in erster Linie der körperlichen Unversehrtheit dienen, also eine Gefährdung eigener und gegnerischer Spieler verhindern bzw. bestrafen. Ziel des SpielsEin schlauer Trainer sagte einmal: "Das Runde muss ins Eckige." Ein anderer Coach wollte sich nicht lumpen lassen und gab noch einen drauf: "Egal, wie viele Tore wir fangen. Wir müssen nur ein Tor mehr schiessen als der Gegner." Spieler, Schläger und SpielfeldWährend eine Mannschaft in der Hallensaison (Oktober - März) aus 5 Feldspielern + Torwart besteht, können zur Feldsaison 6 (Kleinfeld) bzw. 10 Spieler + Torhüter auflaufen und den Ball jagen. Beide Teams können ihre Ersatzspieler bis auf wenige Ausnahmen jederzeit einwechseln (Interchanging-Regel). Neben den obligatorischen Schienbeinschonern gehören Zahnschutz und in der Halle zusätzlich der Handschutz (besonders stabile Anfertigungen zum Schutz der linken Hand, die den Schläger ständig festhalten soll) zur Standardausrüstung des Feldspielers. Seit einigen Jahren ist besonders im internationalen Bereich die Gesichtsmaske (insbesondere zur Abwehr von Strafecken) auf dem Vormarsch. Die Ausrüstung des Torhüters ist vergleichbar mit der eines Eishockey-Goalies. Der Hockeyschläger hat eine flache und eine leicht abgerundete Seite. Während man den Puck beim Eishockey mit beiden Seiten des Schlägers spielden darf, ist das Spielen des Balles beim Hockey lediglich mit der flachen Seite des Schlägers erlaubt. Größe und Belag des Hallenfeldes unterliegt natürlich baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Sporthalle. Der Feldhockeyplatz hingegen hat annähernde Ausmaße eines Fussballfeldes, kann sich jedoch in der Art des Belages in Naturrasen, Kunstrasen oder sogar noch Asche o.ä. unterscheiden, ist aber in jedem Fall in Viertel unterteilt. Bei allen Hockeyfeldern (sowohl Halle als auch Feld) sind um die Tore so genannte "Schusskreise" markiert. Nur innerhalb dieser Markierung kann die angreifende Mannschaft ein gültiges Tor erzielen. Spielablauf und SchiedsrichterDie Spielzeit sowohl in der Halle als auf dem Feld ist entsprechend der jeweiligen Alterklasse bis hin zu 2 x 35 Minuten im Erwachsenenbereich gestaffelt. Der Ball darf von Spielern grundsätzlich nur mit der flachen Seite des Schlägers angehalten, bewegt oder gespielt werden (Ausnahme bildet die Hand, die den Schläger umfasst, ein Anhalten des Balles wir hier nicht als Körperspiel bzw. Regelverstoß geahndet), während Torhüter innerhalb des eigenen Schusskreises zusätzlich ihren Körper bzw. die Schutzausrüstung einsetzen dürfen. Gespielte Bälle sind von den beiden Schiedrichtern stets nach ihrer Gefährlichkeit zu beurteilen. Muss also ein Spieler z.B. sofort "in Stellung gehen", um einem hohen Ball auszuweichen, so wird i.d.R. das Spiel unterbrochen und der gefährdete Spieler erhält den Freischlag für seine Mannschaft. Viele Regeln des Hockeysports gleichen oder ähneln denen anderer Sportarten (z.B. Fussball). Wichtige Ausnahmen sind die vor Jahren aufgehobene Abseitsregel, verschiedenste Strafverschärfungen oder besondere persönlichen Strafen bei Regelverstößen. Beim Hockey gibt es z.B. die "Grüne Karte" als letzte Warnung für den Spieler vor Gelb (Zeitstrafe) und Rot (Spielausschluss) bzw. deren Kombination. Schade nur, dass dieser Sport einfach zu schnell für Fernsehkameras ist (wobei es beim Eishockey ja auch geht...). |
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